3. Advent am Feuerwehrhaus 2013

Nach verregneten Vormittag starteten wir nachmittags perfekt mit einem Regenbogen in unsere Advent's Feier am Feuerwehrhaus.

 

Na, Brille vergessen?! Hat aber doch alles geklappt mit der EDV!

Damit auch keiner frieren musste gab's auch ein Kaminfeuer! ;-)

Die Fläche füllt sich und der Bratwursstand meldet erhöhte Bratbereitschaft! ;-)

Auf Grund der doch recht frischen Temperaturen kamen Feuerschale und Schwedenfeuer genau richtig.

Immer wieder gut angenommen, die Video- und Bildserien von AGF TV vom Damm ;-) 

Dank nochmals an dieser Stelle für alle Bräter, Ausschänker und Organisatoren des diesjährigen 3. Advent am Feuerwehrhaus und allen ein gesegnetes Weihnachtsfest vom Vorstand!

 

 

Einsatzübung Seebach als Großübung im KBA III 2013

Ausgangspunkt war ein Transporter mit Gefahrgut, welcher von der Fahrbahn ab kam!

Die Ladung bestand aus Düngemittel (Ammoniumnitrat) und Tanks mit Fruchtsäure (Essigessenz)

Das nachfolgende Fahrzeug konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf, was zur Beschädigung eines der Essigtanks führte und diese Flüssigkeit von der Ladefläche tropfte!

Im Gegenverkehr sah ein PKW Fahrer den Unfall und machte instinktiv eine Gefahrenvollbremsung, welche dem nachfolgenden Bus mit einer Gruppe Ferienkinder keine Möglichkeit zum Stoppen oder Ausweichen lies und auffuhr!

unser Kamerad Bernd Bindel mimte den Verletzten des Gefahrgutunfalles, während .......

Volkmar Schmidt, ebenfalls aus unserer Feuerwehr, den Fahrer des busunfallverursachenden Auto's spiele.

Problem war das Gefahrgut, an welchen erst gearbeitet werden konnte, als der Gefahrgutzug mit der Dekonstrecke eingetroffen war und wie hier zu sehen, die Legeerkundung durchführte.

Die  Leckage zu finden ist das eine! Aber zu Dichten, wenn man im Chemikalienschutzanzug steckt, eine ganz andere Sache!!!

Hui wie das spritz!

Aber das war ja der Sinn der Übung, Umgang mit der Schutzausrüstung, Aufbau von Dekon-Strecke und die richtigen Handgriffe zu üben, damit die Kontamination nicht auf die Umgebung bzw. andere Einsatz und Hilfskräfte übergeht!

Das Ausrüsstungssammelsurium des GWG ist schon beachtlich und der Umgang mit dem Gerät will trainiert sein! Das war auch einer der Gründe für diese recht aufwändige Übung getreu dem Spruch unseres Kreisbrandmeisters Frank Engel: "Wer im Einsatz üb't der üb't zu spät!"

Auch der Umgang mit schwerem Rettungsgerät war eine Übungsaufgabe, welche die Einsatzkräfte hervorragend meisterten und Dank gilt es hier nochmals allen Übungsbeteiligten von Feuerwehr, Rotem Kreuz, THW sowie dem Organisationsstab dieser Übung im Vorfeld zu sagen!  

 

 

Einsatzübung Wichmannshausen 2013 "Verpuffung im Sägewerk"

Unsere Aufgabe: Menschenrettung und erste Brandbekämpfung auf der Hofseite des Sägewerkes!

Nachdem unsere Menschrettung in diesem bereich abgeschlossen war, wurde der Angriffstrupp mit zur Brandbekämpfung eingesetzt.

 

Allerdings wurden Sie dann erneut zur Unterstützung der Kameraden von Wichmannshausen zur Menschenrettung angefordert, da das Problem "Atemschutzgeräteträger" eben überall akut ist!

Ablage und Erstversorgung auf dem Sanitätsplatz neben dem Objekt.

Die Verletztenmiemen waren gut geschminkt und vor allem hervorragend versteckt ;-)! 

 

 

130 Jahre Freiwillige Feuerwehr und Oktoberfest 2013

Nach einigen Verspätungen dann am Mittwoch bei bestem Wetter, der Aufbau des Festzeltes am Feuerwehrhaus.

Damit uns das Oktoberfestbier nicht aus geht, hatten wir etwas gebunkert!

Vorbereitungen für die Jubiläumsfeier, hier für den Sektempfang!

 

Gruppenfoto mit allen Ausgezeichneten zur Jubiläumsveranstaltung!

Essen zum Festkommers vom feinsten, Dank an Fleischer Dirk Hoffmann aus de Ruhl ;-)!

Auftakt des Festwochenendes mit einer öffentlichen Präsentation über die Geschichte unseres Ortes und der Feuerwehr durch unseren Vereinsvorsitzenden Armin Gössel (AGF Studio vom Damm) ;-)

 

 

Am Samstag große Umgestaltung des Festzeltes in einen Oktoberfesttempel mit allem was dazu gehört!

Gaudi ohne Ende bis in den Frühen Morgen!

 

Sonntag dann für alle Bürger unser Kaffee- und Kuchennachmittag zum Ausklang des Wochenendes.

Mit einem stattlichen Kuchenbuffett!

 

Neben süßen Kuchen gab es aber auch frischen Zwiebelkuchen und einen Bierkuchen! Klasse!

 

Einsatzübung 2013 Stichwort: "Einsturz Nebengebäude mit Vermissten"

 

3 vermisste Personen im Bereich des eingestürzten Fruchtbodens und ein Schwelbrant durch gerissene Elektroleitung!

1. Problem: Dunkel wie im Ochsenarsch, wie der Bauer sagen würde ;-)

2. Problem Rauch! Wenn auch nur Disconebel, machte er es den Einsatzkräften bei der Suche nicht leichter.

Angriffstrupp bei der Vermissten suche im Objekt!

Nachdem 2 Personen nur leicht verletzt gerettet werden konnten, wurde ein weiterer Rettungstrupp mit Trage geordert, da eine Schwerverletzte Person mit offenem Beinbruch gefunden wurde!

Der Einfachheit halber lag diese dann auch noch auf dem oberen Heuboden!

Die Erstversorgung im Licht eines Handscheinwerfers war alles Andere als ein Vergnügen - schwitz - !

Die Lichtverhältnisse der Bilder täuschen! Das war nur im Kammerablitz so hell!

Unsere beiden "Leichtverletzten" Sophia und Gina sind schon wieder am Lachen und ......

Herr Dummy hat es auch geschafft aus seiner misslichen Lage auf dem Heuboden befreit zu werden.

Erstversorgung geglückt - Patient lebt - und wie er aus der Verschnürung raus kommt soll der Arzt sehen ;-)

Alles in Allem eine gute Einsatzübung und professionelles Handel der Einsatzkräfte, die Wehrführung sagt Danke dafür!

 

 

Projekttage der 4. Klassen des WAK im FTZ Immelborn 2013

Auch in diesem Jahr haben Kameraden aus unserer Wehr sich wieder daran beteiligt!

In gewohnter Weise war unser Spritzenhäuschen eine der beliebtesten Stationen!

Aber auch unser Viedeo-Informationsstand wurde Rege genutzt.

Armin Gössel, Sven Gössel und Frank Engel hatten mit den Kid's alle Hände voll zu tun und vor allem auch die zahlreichen Fragen zur Feuerwehrtechnik zu beantworten!

 

Wie viele Leute passen in das Rettungsboot? Wie schnell kann das schwimmen?

Was ist alles auf dem Feuerwerauto neben dem Boot? usw. usw.!

Auch die "Folterkammer" für Feuerwehrleute war sehr interessant!

 

Insgesamt wieder eine gute Veranstaltung des Landkreises zur Förderung des Interesses an der Feuerwehr und im Rahmen der Nachwuchsgewinnung für die Jugendfeuerwehr! 

 

Kreisfamilienwandertag 2013 in Wutha-Farnroda

Unsere Infostraße zum Kreisfamilienwandertag!

Natürlich war das Feuerwehrauto, trotzt das es ein wenig abseits stand, der Hit für die Kinder!

Durch die Küberspritze wurden fast 400 Liter Wasser gejagt!

Ohne Worte!

 

 

Feuerwehrfest 2013

Der Platz füllt sich langsam bei besten Temperaturen für eine Freiluftveranstaltung.

Betribsbereit! Unsere Cocktailbar präsentiert hier: " Grüner Würger spezial"

Auch für's Leibliche Wohl laufen alle Vorbereitungen mit Würscht und Brätel vom Hoffmann aus de Ruhl!

Für die klangvolle Umrahmung sorgte die "Venus Band" aus Bad Salzungen.

Ein erstes Tanzpaar war auch schnell gefunden!

Dafür, dass die Finanzen stimmen, sogte in alter manier Familie Finkas!

 

Lagerfeuer XXL, Das letzte Unwetter brachte reichlich Bruchholz dafür!

Auch die AGF war mit Videobeiträgen in gewohnter Weise wieder vertreten.

Tolle Stimmung auf der Tanzfläche!

Am Tag danach unverzichtbar am frühen Morgen unsere Alters und Ehrenkamerraden als Platzservice, damit es am Sonntag gleich weiter gehen konnte mit Frühschoppen und Familiennachmittag.

Kurzbesuch der Kameraden aus Mosbach, dann mal "Gut Schlauch"

Das Kuchenbufett füllt sich Langsam!

Was ein Teil!

Cavallerie rückt an! Reiten nicht nur für die Kleinen.....

sonder auch für die etwas Größeren! und hier ist die Bremse Guido!

Pedallo fahren ist gar nicht so einfach, aber mit Hilfe der Stelzen geht's besser gelle!

Ein weiterer Programmpunkt unseres Familiennachmittages waren die Vorführungen unserer RC-Sportler!

Vom Rennflitzer - Hubschrauber gabs viel zu sehen!

 Garnicht so einfach die flinken Flitzer auf's Bild zu bekommen!

Höhepunkt war natürlich der Sart des Hubschraubers!

Hier noch ein Video vom Hubschrauberflug!

Dank nochmals an Alle Besucher unseres Festes, sowie den Kameradinnen und Kamerden für die gute Ausrichtung! 

Hochwassereinsatz Jerichower Land 2013

Erster Bilder bzw. Bericht der Jerichower Volksstimme von unserem Einsatz in Klein Mangelsdorf!

Gestern Mittag strömt das Hochwasser nach Klein-Mangelsdorf. Doch die Helfer und Einwohner sind optimistisch - der Pegel sinkt. | Foto: Falk Heidel

Wie weit kommt das Wasser vom Fischbecker Deichbruch nach Jerichow und den umliegenden Dörfern? Das war am gestrigen Dienstag die große Frage in der Klosterstadt, während die Menschen in den Orten ihr Hab und Gut mit zahlreichen Sandsack-Barrieren zu schützen versuchten.

Jerichow/Klein-Mangelsdorf l Die B 107 in Jerichow ist leergefegt wie bei einem Fußball-WM-Finale mit der deutschen Nationalmannschaft. Polizeifahrzeuge riegeln den Ort nach allen Seiten ab, lassen nur Helfer und Einwohner in den Ort: "Das Wasser ist nur noch einen Kilometer entfernt", sagte eine junge Beamtin der Magdeburger Bereitschaftspolizei.

Auch für die Polizisten ist Krisenzeit: "Wir sind seit einer Woche an den Brennpunkten unterwegs, erst Bitterfeld, dann Magdeburg, jetzt Jerichow. Jede Schicht dauerte mindestens 13 Stunden."

Ein paar Meter weiter stadteinwärts ist die Ruhe beklemmend. Außer Marion Paeper in ihren Spargelverkaufshäuschen ist weit und breit kein Mensch zu sehen. Viel Gemüse hat sie nicht verkauft, obwohl die saftigen Erdbeeren verführerisch aus der Schale blinzeln: "Es gibt keinen Durchgangsverkehr, keine Lkw und kaum Menschen auf der Straße", sagt die Verkäuferin. Gudrun Jahn kauft sich eine Schale des frischen Obstes. Sie wohnt zwar relativ dicht am Jerichower Deich, aber auf einer Erhöhung: "Ich mache mir derzeit keine Sorgen um mein Haus." Sie erzählt die Geschichte ihres Sohnes, der bei den Deichkontrollen kürzlich im Fischbecker Bereich etlichen Bibern begegnet sei.

 

Dutzende Feuerwehr- und andere Einsatzfahrzeuge reihten sich gestern an den Klein-Magelsdorfer Straßenrändern. | Foto: Falk Heidel

Das Herz der Klosterstadt schlägt in diesen Tagen am Bahnhof. Zwischen Jugendklub und Poeges Hotel arbeiten die Menschen wie ein Ameisenhaufen im Akkord zwischen Sandhaufen, Schippen, Paletten und Lkw. "Jeder hier versucht seinen Beitrag zu leisten, um das Schlimmste zu verhindern", sagt Uwe Mattmann, während er den nächsten Sandsack auffängt und zum Stapeln weitergibt: "Die meisten Leute sind seit Tagen im Einsatz, gönnen sich kaum Ruhe. 

Und es sind sehr, sehr viele junge Menschen darunter." Zu ihnen gehört Franziska Antonez. Die Krankenschwester und Mutter einer einjährigen Tochter hatte am Tag zuvor Nachtschicht und verbrachte den gestrigen Tag beim Sandschippen: "Hier muss man einfach dabei sein. Die Stimmung unter den Menschen ist etwas ganz Besonderes."

  

37 Feuerwehrleute aus Thüringen errichteten gestern mehrere Sandsack-Barrikaden in Klein-Mangelsdorf. | Foto: Falk Heidel Heidel

An der Straße steht ein Broilerwagen. Während der Mahlzeiten wird debattiert. Über Pegelstände. Über gebrochene Deiche. Über Rinder und Pferde, die am Bucher Brack umgekommen sein sollen.

Etliche Feuerwehr-Fahrzeuge stehen einige Kilometer weiter in Klein-Mangelsdorf. Hier kann man das Hochwasser vom Fischbecker Deichbruch schon sehen. An mehreren Stellen fließt das Wasser in den Ort. Die Einwohner haben ihre Tiere bereits in Sicherheit gebracht. An mehreren Stellen errichten Feuerwehrleute kleine Sandsack-Barrieren. 37 Leute kommen aus Thüringen, aus Ruhla beziehungsweise Farnroda. Nachdem sie ihr eigenes Hochwasser daheim überstanden haben, hatten sie ihren Dienst beim dortigen Landratsamt in anderen Krisenregionen angeboten - und sind schließlich in Mangelsdorf gelandet. Mitgebracht haben sie ihren Kreisbrandmeister Frank Engel. Der zeigte sich gestern optimistisch: "Wenn nicht noch ein Deich bricht, könnten die Orte hier vom Schlimmsten verschont bleiben." Und schon kommt Mike Mahler mit einem Transporter um die Ecke und bringt zwei Paletten Sandsäcke vom Jerichower Bahnhof.

Trotz Hitze und Stress hatten die Menschen bei der Arbeit in Jerichow immer ein Lächeln auf den Lippen. 

Nicht ganz so gut gelaunt sind einige Einheimische, die sich rund um den alten Kindergarten versammeln. Sie alle sind nicht einverstanden mit dem Krisenmanagement der Behörden. Sie fragen: "Warum bekommen wir erst heute Sandsäcke, obwohl schon lange klar war, dass es in Fischbeck Probleme gibt? Und: "Wir hören oft, dass die Verpflegung der Helfer prima klappt - nicht in Klein-Mangelsdorf. Wir mussten uns selbst behelfen. Tatsächlich hat Ursula Denecke gestern Nudeln mit Tomatensoßen für alle gekocht. Die Solidarität unter den Menschen funktioniert - auch in Klein-Mangelsdorf.

 

 

  Jahreshauptversammlung 2013  

Zu den Gästen zählte auch in diesem Jahr wieder eine Abordnung der Partnerfeuerwehr aus Sontra - Wichmannshausen.

Auch der Kreisverbandsvorsitzende Joachim Jaretzki (links) und unser Ortsbrandmeister Jens Böse gaben uns die Ehre!

Durch den Bürgermeister und den Wehrführer konnte ein weiteres Mitglied in die Einsatzgruppe aufgenommen werden. Anika Faupel hat den Schritt aus der Jugendfeuerwehr in die Einsatzgruppe vollzogen und wurde mit Handschlag des Bürgermeisters als Feuerwehrahnwärterin auf genommen. 

Udo Kremberg bekommt hier durch den Bürgermeister sowie unseren Wehrführer seine Auszeichnung für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst vom Thüringer Innenministerium überreicht!

Für einen noch längere aktiven Feuerwehrdienst konnte ebenfalls durch den Bürgermeister im Auftrag des Thüringer Innenministeriums unser Kamerad Bernd Rommel mit der Ehrenmedaille am Bande für 40 Dienstjahre ausgezeichnet werden.

Gruppenfoto: Wehrführer Björn Gössel-Ludwig (links) und Bürgermeister Torsten Gieß (rechts) gratulieren Udo Kremberg (2. von links) zu 25 Jahren und Bernd Rommel zu 40 Jahren Mitgliedschaft in der Feuerwehr. Anika Faupel rückt als Anwärterin aus der Jugendfeuerwehr auf.

Auch die Presse hatten wir zu Gast, nachfolgend der Bericht:

Viele Stunden ehrenamtlicher Arbeit sind geleistet worden. Der Bürgermeister plädiert gegen eine Fusion der Wehren in den Ortsteilen.
Farnroda . 130 Jahre wird die Freiwillige Feuerwehr Farnroda in diesem Jahr. Die Feierlichkeiten sind rund um den Tag der Deutschen Einheit geplant. Doch bevor die Vorbereitungen beginnen, ist am Sonnabend Rechenschaft über das vergangene Jahr abgelegt worden.

So löschten die Feuerwehrleute mit beim Brand eines leerstehenden Hauses in Ruhla oder einer Scheune in Schönau . Weitere Einsätze hatten sie an einem Bungalow am Heidekopf und gleich zweimal in Kellern auf dem Mölmen.

Ölspuren waren zu beseitigen oder Hilfe nach Verkehrsunfällen an der Wendeschleife und der Kreuzung Farnroda war zu leisten. Die Statistik weist für die 29 Aktiven insgesamt 16 Einsätze aus.

Kurios: In einem Fall hatte die Leitstelle die Feuerwehr Wutha zu einem Brand nach Farnroda beordert. "Während wir nur über die Straße hätten laufen müssen", so Vereinsvorsitzender Armin Gössel . Er hofft, dass dieses Problem jetzt der Vergangenheit angehört. 

Gössel nannte Höhepunkte der Vereinsarbeit. Dazu zählte eine Eisparty auf dem Schlossteich bei minus 15 Grad. Fackelzug und Lagerfeuer sind zum 1. Mai abgesichert worden. Die Alters- und Ehrenabteilung organisierte eine Fahrt mit zwei Traktoren zur Marienglashöhle. Mit von der Partie waren dabei Mitglieder der Paten-Feuerwehr aus Wichmannshausen , deren Vertreter auch am Sonnabend nach Farnroda gekommen sind. Eine weitere Busfahrt führte nach Hannover .

Außerdem stellte sich die Feuerwehr im Kindergarten vor. "Unsere Mitglieder erledigen viele Dinge in Eigenleistung, ohne Stunden abzurechnen", so Gössel . Als Beispiele nannte er die Reinigung des Gerätehauses und die Wartung der Fahrzeuge und Ausrüstungen.

Wehrführer Björn Gössel-Ludwig erinnerte daran, dass bei der Bereichsmeisterschaft im Löschangriff in Thal nur zwei Mannschaften an den Start gegangen sind, eine davon aus Farnroda . Leider sei ein Lauf wegen technischer Probleme mit der Zieleinrichtung nicht gewertet worden, letztlich landete man auf dem zweiten Platz. Joachim Jaretzki , Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes, der Gast der Jahreshauptversammlung war, kündigte an, dass nur noch ein oder zwei große feuerwehrsportliche Wettkämpfe veranstaltet werden, weil die Resonanz nicht mehr so groß ist. Viele Feuerwehrleute müssten auch am Wochenende arbeiten. 

Gegen eine Fusion der vier Feuerwehren in der Gemeinde sprach sich Bürgermeister Torsten Gieß (SPD) aus. Er ist Mitglied in der Wehr Farnroda und legt Wert auf die Feststellung, dass alle Feuerwehren - außerdem noch Wutha , Mosbach und Schönau - gut ausgestattet sind. Das treffe sowohl auf Fahrzeuge und Ausrüstungen als auch die Gerätehäuser zu.

Unser erster Brandeinsatz im Neuen Jahr war ein Nebengebäude in der Ruhlaer Straße. 

Durch eine Gasflasche in dem Nebengelass drohte Explosionsgefahr. Doch sie wurde noch rechtzeitig heraus geholt. Fotos: Paul-Philipp Braun     Der linke Gebäudeteil wurde Opfer der Flammen, da er bei eintreffen der Feuerwehr bereits im Vollbrand stand! Dennoch ist es gelungen den rechten Gebäudeteil zu halten, in welchem Werkzeuge und Gartengräte gelagert waren.

Auch hier der Bericht der örtlichen Presse:

Mehrere Freiwillige Feuerwehren waren im Einsatz. Wegen Löscharbeiten gab es Verkehrsbehinderungen in der Ruhlaer Straße.
Wutha-Farnroda . Einen ersten gemeinsamen Brandeinsatz hatten die Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Wutha-Farnroda . Am späten Montagnachmittag wurden etwa 60 Mitglieder der Wehren aus Farnroda , Wutha , Mosbach und Schönau alarmiert. In der Ruhlaer Straße in Farnroda , nahe der dortigen Pension " Grundhof ", stand ein Schuppen in Flammen.

"Als besondere Schwierigkeit stellte sich heraus", erklärte Einsatzleiter Frank Engel von der Feuerwehr Farnroda , "dass in einem Flügel des Objektes Maschinen und eine Gasflasche gelagert waren, welche zunächst von den Kameraden unter Atemschutz geborgen werden mussten." Trotzdem konnte Frank Engel bereits nach einer knappen Stunde "Feuer aus" an die Rettungsleitstelle in Eisenach vermelden.

Nach Angaben der Polizei ist ein Schaden von rund 10 000 Euro entstanden. Die Ermittlungen zur Ursache des Brandes dauern an. Nach ersten Erkenntnissen soll es sich um einen Defekt an einem Baugerät gehandelt haben. Der Eigentümer wolle an dem Nebengelass noch ein Schlachthaus errichten, hieß es.

Durch die Löscharbeiten kam es zu Verkehrsbehinderungen in der Ruhlaer Straße, da diese teilweise als Schlauchstrecke für das benötigte Löschwasser genutzt wurde.